eBooks online ausleihen – Futter für eReader

Bein meinen Recherchen zu den eReadern, die ja nun scheinbar in größerer Zahl und von diversen Herstellern angeboten werden, bin ich auf weitere Services aufmerksam geworden. So war mir zum Beispiel noch nicht bekannt, dass man bereits Bücher und andere Medien über Büchereien online ausleihen kann.

Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich kaum zum Lesen komme oder in der Regel nur gekaufte Fachbücher und Fachzeitschriften lese. In Büchereien habe ich mich schon lange nicht mehr aufgehalten.

Allerdings könnte der Service von onleihe.de auch für die zukünftige Nutzung von eReadern interessant sein. Bisher konnte man schon Bücher als PDF ausleihen und diese auf  dem PC lesen. Ab November werden die digitalen Bücher dann auch im sogenannten EPUB Format zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um ein Format, dass zum Beispiel von einigen eReadern genutzt wird.

Die eigentliche Ausleihe funktioniert wie bei einem normalen Buch über eine Stadtbibliothek. Damit man sich also ein elektronisches Buch online ausleihen kann, muss man Mitglied einer Bibliothek werden. Natürlich muss die Bibliothek eine online Ausleihe unterstützen. Auf der Seite onleihe.de findet man entsprechende Bibliotheken.

Ist man erst einmal Mitglied, kann man online jedes Buch oder andere elektronische Medien wie Zeitungen, Musik oder Filme ausleihen. Auch der eigentliche Ausleihvorgang erfolgt, wie beim physischen Besuch einer Bibliothek. Man sucht ein Buch oder eine CD, prüft, ob ein Exemplar vorhanden ist und leiht sich die Medien für eine bestimmte Zeit aus.

Auch online hat jede Bibliothek nur eine bestimmte Anzahl der jeweiligen Medien zu Verfügung. Ist ein Buch zum Beispiel ausgeliehen, so kann man es selbst erst ausleihen, wenn es zurück gegeben wurde. Die Rückgabe funktioniert bei den elektronischen Medien automatisch. Nach Ende der Ausleihzeit lassen sich die entsprechenden Dateien nicht mehr öffnen.

Mit diesem interessanten Service, könnte der Erfolg von eReadern natürlich enorm gesteigert werden. Stehen ausreichend interessante Bücher in den Bibliotheken zu Verfügung, könnte man die Gelegenheit nutzen, diese Bücher kostenfrei zu lesen. So könnte man einen Teil der Anschaffungskosten evtl. amortisieren.

Ganz interessant wird das Ganze dann, wenn der entsprechende eReader selbst in der Lage ist, direkt bei den Bibliotheken auf die gewünschten Medien zuzugreifen. Vorteilhaft sind dann eReader, die zum Beispiel über eine mobile Internet Verbindung verfügen.

Zunächst wird der Sony Reader unterstützt. Für 2010 ist auch eine mobile Version für Reader mit Mobilfunk geplant. Welcher Reader das wohl sein wird? Ein Kindle oder ein txtr? Mal sehen.

[via heise.de] [ad#audible]

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