Windows 7 und XP Dualboot – Upgrade für ganz Vorsichtige

Wie ich bereits berichtet hatte, warte ich sehnsüchtig auf das neue Windows 7 und bereite gerade meine Rechner für den Upgrade vor. Da für Windows XP kein echtes Upgrade möglich ist, sondern eine Neuinstallation vorgenommen wird, ist die Aktion ein klein wenig aufwendiger.

Besonders bei meinem PC im Arbeitszimmer, der viele wichtige Programme enthält, wäre es fatal, wenn bei der Umstellung auf Windows 7 etwas schief gehen würde. Nachdem ich bereits die ersten Komplettsicherungen der Festplatten vorgenommen habe, ist nun der Entschluss gereift, Window7 und XP zunächst parallel zu betreiben.

Sollte also in der Windows 7 Umgebung irgend etwas nicht richtig funktionieren oder installierbar sein, kann ich immer noch auf das alte XP Betriebssystem zurück greifen. Damit beide Betriebssysteme parallel auf dem Rechner betrieben werden können, sind aber auch einige – zum Teil nicht ungefährliche – Aktionen durchzuführen.

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Die Installation von zwei Betriebssystemen auf einem Rechner setzt voraus, dass man auf seiner Festplatte mindestens zwei ausreichend große Partitionen erstellt hat. Hierdurch wird eine Festplatte quasi in mehrere virtuelle Festplatten aufgeteilt. Man kann beide Betriebssysteme natürlich auch auf zwei getrennten Platten installieren.

In meinem Rechner habe ich schon zwei Festplatten. Ich verwende die erste Festplatte jedoch ausschließlich für das Betriebssystem und alle Programme. Die zweite Festplatte enthält nur meine Daten. Diese Aufteilung möchte ich auch weiterhin so belassen. Außerdem ist auf der ersten Festplatte noch ausreichend Platz vorhanden.

Zur Installation von Windows 7 sollte man mindesten 10GB (besser 20GB) zu Verfügung haben. Das hängt ein wenig von der Windows 7 Version und dem verwendeten Speicher ab und natürlich den zusätzlichen Programmen, die man auf der Partition speichern möchte. Man sollte immer daran denken, dass für den Ruhemodus ein Datei angelegt wird, die so groß ist, wie der verwendete Hauptspeicher und der Speicher der Grafikkarte.

Da ich reichlich Platz auf meiner Platte habe, werde ich diese wohl mit einer zusätzlichen 40GB Partition einrichten. Als Test habe ich die ganze Prozedur einmal mit einem älteren Rechner und dem Release Candidate von Windows 7 ausprobiert. Hierbei habe ich gleichzeitig getestet, wie ich Windows 7 mittels USB Stick installieren kann. Ein entsprechender Ablauf sieht folgendermaßen aus:

  1. Platte auf Fehler geprüft und defragmentiert
  2. Sicherung der kompletten Festplatte als Image
  3. Installation eines Partition Managers (in meinem Fall die Freeware EASEUS Partition Manager Home Edition)
  4. Verkleinerung der bestehenden Partition „C:“, so dass ca. 40GB auf der Festplatte frei werden
  5. Erstellen einer logischen Partition auf dem frei gewordenen Plattenplatz
  6. Installation von Windows 7 auf der neuen Partition (Achtung, nicht Upgrade auswählen, sondern NEUINSTALLATION. Sonst wird das vorhandene Betriebssystem überschrieben.)

Bei der Installation von Windows 7 wird automatisch ein sogenannter Bootmanager installiert. Startet man den Rechner, erscheint jetzt zunächst ein Auswahlmenü bei dem Windows 7 vorbelegt ist. Möchte man XP starten, muss man die Auswahl entsprechend ändern.

Auf diese Weise hat man wahrscheinlich die sicherste Variante des Upgrades realisiert. Nun kann man unter Windows 7 alles ausführlich testen. Läuft alles ohne Probleme kann man dann ggf. das XP herunter schmeißen und die beiden Partitionen wieder mit einander verbinden.

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