Hausverlosung – Stiny gibt nicht auf

Heute hat Volker Stiny, der aktuell versucht sein Haus zu verlosen, die Internetseite winyourhome.de zunächst für Neuanmeldungen gestoppt. Er will auf jeden Fall Einspruch gegen den Entscheid der Regierung Mittelfranken einlegen und sieht sich im Recht. Aus seiner Sicht dürfen aktuell keine Einwohner aus Bayern an der Verlosung teilnehmen. Spieler aus den übrigen Bundesländern würde das Verbot nicht betreffen.

Auch das sieht die Regierung von Mittelfranken anders. Da Glücksspiel in allen Bundesländern genehmigt werden muss und diese Genehmigungen nicht vorliegen, ist die Verlosung bundesweit nicht durchführbar.

V. Stiny sieht seine Verlosung eher als Quiz und nicht als Glücksspiel, da zunächst mehrere Wissensrunden durchlaufen werden müssen. Schließlich sollten nach diesen Wisssens-Spielrunden noch 100 Spieler übrig bleiben unter denen dann alle Preise verlost werden sollten. Hierfür hatte er sich auch eine entsprechende „Freigabe“ erteilen lassen.

Er denkt jedenfalls im Moment noch nicht daran die Verlosung komplett zu stoppen und will nun die Gerichte entscheiden lassen. Eine Rückabwicklung kommt für ihn im Moment nicht in Betracht.

Dieses hin und her zeigt mal wieder wie schwierig es in Deutschland ist, kreative Ideen umzusetzen. Bedenkt man, wie häufig man bei Haustürgeschäften, Schneeballsystemen, Anlageempfehlungen usw. über den Tisch gezogen wird und wie schwer sich hier der Gesetzgeber manchmal tut, gegen solche Machenschaften vorzugehen, wird eine durchaus gute Idee eines Privatmanns schnell niedergeschmettert.

Da sind wir mal gespannt, ob noch die Chance auf den Gewinn eines Hauses für 19,-€ besteht, oder ob wir tatsächlich das Geld wieder zurück bekommen.

8 comments

  1. Hallo,

    ich möchte nicht verallgemeinern, aber es drängt sich doch mal wieder das Stereotyp des deutschen, in diesem Fall mittelfränkischen Beamtenarsches auf. Auf solche Leute können wir wirklich verzichten. Es ist eigentlich Schade um jeden Tag, den solche „Steuerverschwender“ sich weiterhin ihren Arsch auf den Stühlen platt sitzen und weiterhin den Schaden vom deutschen Volk „nicht“ abwenden. Aber raus bekommt man solche Ärsche eben nicht. Leider.

  2. Es ist schon faszinierend, dass deutsche Manager mit den Geldern der Aktionäre im wahrsten Sinne des Wortes Glücksspiel an den Börsen betreiben dürfen und für die eingefahrenen Verluste auch noch Prämien in Millionenhöhe ausgelobt bekommen, ohne dass sich die Hyper-Super-Duper Regierung von Mittelfranken auch nur einen Furz drum kümmert. Aber sobald mal ein Privatmann eine gute Geschäftsidee hat wird der müde Beamtenschimmel sowas von putzmunter, um sofort alles im Kein zu ersticken. Und diesen „Fortschrittsverhinderer“ und „Innovationskiller“ müssen wir ganz ungefragt mit unseren Steuergeldern finanzieren. Pfui Teufel und armes Deutschland!

  3. Ich kann Tom Say`s Ansicht nur zustimmen.
    Sind wir Deutschen denn Entm+ndigt?
    Bei der staatlichen Lotterie interessiert es
    doch keinen ob der Spieler sich das leisten kann.

  4. bertalomio karli

    It is a pity that the german are so german

  5. bertalomio karli

    the german govermant has given 50.000.000.000 Euro for the stupide Bankys wich they just throu the bilions out of the window.Once a poor german with big trouble trys to sell his hous without hurting any person. comes a dummy officer and says: No das ist nicht legal.

  6. Hallöchen, da ich auch an diesem Spiel teilgenommen habe, möchte auch ich mich einmal dazu äußern. Das ist wieder einmal typisch Deutschland. Als ob die Gerichte und unsere „absolut überforderten Ämter“ nicht wichtigere Dinge zu behandeln hätten. Da werden Steuern in Millionenhöhe hinterzogen und es gibt eine Bewährungsstrafe dafür. Hier haben normale Menschen die Möglichkeit sich eine neue Existenz aufzubauen. Aber auch hier werden dem normalen Bürger Steine in den Weg geworfen. Herr Stiny bereichert sich ja nicht mit diesem Quiz sondern erhält lediglich den Gegenwert seines Hauses. Und da die Teilnahme ab 18 Jahren ist sollten diese Personen auch wissen wieviel sie investieren. Oder muß an der Lottoannahmestelle ein Zurechnungsfähigkeitsbeweis vorgelegt werden. Demnächst dürfen Lose auf dem Rummel auch nur noch ab 18 Jahren verkauft werden oder wie??? Und wer zahlt den ganzen Scheiß Gerichtsstreit?? Der Steuerzahler wie immer. Danke Deutschland

  7. Hab auch teilgenommen und Herr Stiny kann mein Geld gern behalten, entweder Spenden oder ‚verrechtsstreiten‘ -super neues deutsches Wort-
    Ich denke, die Weg zu dieser Entscheidung ist von Neid und Missgunst nur so überfrachtet. Entweder hat ein Entscheidungsträger seine Hütte nicht losbekommen oder ein Rechtkundiger hätte diesen Auftrag auch gern gehabt und natürlich alles viel besser gemacht. Ist schon interessant, wie schnell einige Firmenseiten mit Kommentaren und Beiträgen Stellung bezogen haben.
    Für mich zeigt das Ganze, wie innovationsfähig Deutschland ist! Wie schon erwähnt, du kannst Dich abzocken, abmahnen lassen und siehst nichts von deinem Geld mehr und keiner unsere gewählten Vertreter kommt nur auf die Idee hier was zu ändern. Aber wehe, es gibt oder wird was Neues versucht, dann klingt ein ganzes Konzert mit unserem so typisch deutschen ‚Ja aber…‘
    Frei nach H.Heine und leider aktuell,’Denk ich an (unser) Deutschland in der Nacht…‘

  8. Zu dem bereits geblogtem das in allen Punkten auch meine Meinung widerspiegelt ist wenig hizuzufügen.
    Man fragt sich hier nur „wem nützt es“
    Nachdem ohnehin Grunderwerbssteuer für den Staat anfällt und zudem die Wirtschaft durch weitere Sachpreise, Anwalts- und Notariatsgebühren und die Steuern darauf durch Umsätzte belebt wird, ist die Entscheidung einfach nicht nachzuvollziehen.
    Seit 2008 versuche ich ein grösseres Objekt zu vernmieten und bin gerade mit einem gefälschten Scheck aus dem Ausland über rd. 3000 € für Miete und Kaution hereingefallen und die Wohnung war dadurch 2 Monate blokiert. Der „Mieter hat dabei noch versucht, mich doppelt über den Tisch zu ziehen, indem der Scheck höher ausgestellt war und ich die Differenz ganz schnell per Western Union zurücküberweisen sollte. Da war mit natürlich alles klar, aber bis dahin waren 2 Monate verplempert. Das interessiert keine Behörde.
    Nun will ich nur noch verkaufen – aber welche Bank gibt derzeit noch Kredite?

    Vor ein paar Jahren hatte ich schon einmal mit einem Mieter Ausfälle bis zur Zwangsräumung und vergeblichen Vollstreckung (Schaden rd. 10.000 €)- (BMW-Ing. aus der Versuchsabteilung mit über 700.000 Vorpfändung)Von den zuständigen Ermittlungsbehörden habe ich auch nie wieder etwas gehört. (Eingehungsbetrug)

    Jeder GmbH-Firmeninhaber haftet mit seinem gesamten Privatvermögen, falls eine mögliche Überschuldung nicht innerhalb ganz kurzer Fristen den Behörden gemeldet werden. Offensichtlich gelten für Banken für diese Fristen andere Regeln.
    Wenn erstmal die Banken ihre wirklichen Anlage-Verluste veröffentlichen und die ganzen sonstigen Verluste wie geplatzte Auto- Kosumenten- Kreditkartenkredite erst mal zu Tage treten – und damit auch wie stark unsere deutschen Banken dabei involviert sind – dann geht auf dem Immo-Sektor sowieso nichts mehr.
    Dagegen war die Lehmann-Pleite mit „nur“ 650 Milliarden
    „Peanuts“!
    Ich gehe mal davon aus, dass wir dann wie im Mittelalter und in Argentinien zum Tauschhandel zurückkehren.
    Quo vadis Deutschland

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