Kartenspiel – Ein Elefant im Porzelanladen

Am Wochenende haben wir mit unseren Freunden mal wieder einen Spieleabend verbracht. Sie hatten auch wieder ein neues Spiel entdeckt. Das KartenspielDer Elefant im Porzelanladen“ ist zwar nicht wirklich ein neues Spiel, aber wir kannten es noch nicht.

Es ist ein sehr schönes strategisches Spiel bei dem auch ein wenig Glück sehr hilfreich sein kann. Gespielt wird das Kartenspiel mit 3 bis 5 Personen ab 8 Jahren und dauert in der Regel ca. 30 – 45 Minuten (je nachdem wie lange die Mitspieler versuchen, die Strategie der anderen Spieler zu ergründen).

Das Kartenspiel besteht aus „Prozelankarten“, „Elefantenkarten“, „Geldkarten“ und „Schiebekarten“. Ziel ist es in jeder Wertungsrunde möglichst viele Porzelanpunkte, die auf den Karten ausgewiesen sind, zu erhalten. Hierbei sollte man möglichst vermeiden, dass ein Elefant zu viel Schaden in seiner Porzelansammlung anrichtet.

Zu Beginn erhält jeder Spieler zwei Porzelankarten, eine Geldkarte und eine Schiebekarte. Von dem Stapel mit den Prozelankarten und dem Stapeel der Elefantenkarten werden je 5 Karten offen ausgelegt. In jeder Runde hat ein Spieler nun folgende Möglichkeiten, seinen Zug zu machen:

  • Mit einer Geldkarte kann er sich eine von den offenen liegenden Porzelankarten kaufen.
  • Er zieht eine von den offen liegenden Elefantenkarten und muss diese auf seine Porzelansammlung anwenden. Zusätzlich erhält er dafür eine Geldkarte.
  • Er setzt die Schiebekarte ein und setzt quasi für diese Runde aus. Diese Karte ist dann aber auch aus dem Spiel.

Man muss nun versuchen, möglichst geschickt Prozelankarten zu kaufen bzw. Elefantenkarten einzusetzen. Ein Problem hierbei ist, dass man maximal zwei Geldkarten haben darf. Besitzt man schon zwei Geldkarten, kann man nicht nochmals eine Elefantenkarte ziehen, sondern muss eine Porzelankarte kaufen. Hat man keine Geldkarte mehr, ist man gezwungen, eine Elefantenkarte zu ziehen.

Die Elefantenkarten können sehr gravierende auswirken auf den eigenen Porzelanbestand haben. Auf jeder Elefantenkarte sind diverse „Scherben“ entweder in verschiedenen Farben, ohne Farben oder mit Zahlen versehen. Zieht man nun eine Elefantenkarte, muss man die entsprechenden Prozelankarten aus seiner Sammlung entfernen.

Zeigt die Elefantenkarte z.B. zwei rote und eine blaue Scherbe, müssen – soweit in eigenem Bestand vorhanden – zwei rote und eine blaue Prozelankarte entfernt werden. Bei der Auswahl einer Elefantenkarte sollte man also möglichst eine Karte wählen, bei der man die wenigsten Prozelankarten einbüsst.

Nachdem nun die zu Beginn offen ausgelegten fünf Porzelankarten von den Spielern aufgekauft wurden, werden wieder fünf Karten vom Stapel offen ausgelegt. Gleiches gilt für den Kartenstapel mit den Elefanten. Nach jeweils zehn Porzelankarten gibt es eine Wertungsrunde.

In dieser Wertungsrunde müssen die Werte der Porzelankarten addiert werden. Dies geschieht nach verschieden Weretungsregeln, von denen man pro Wertungsrunde eine, noch nicht genutzte, auswählen muss. Ähnlich wie z.B. bei Kniffel muss man sich dann entscheiden, ob man die Summe

  • der niedrigsten Zahlen einer Farbe,
  • der höchsten Zahlen einer Farbe,
  • aller Zahlen einer Farbe
  • oder aller Karten bildet

Wie bei Kniffel, passiert es natürlich, dass man eine Wertungsart gewählt hat und in der nächsten Runde eine höhere Summe für diese Wertungsrunde erreicht hätte. In diesem Fall heißt es – Pech gehabt. Man muss nun eine von den offenen Wertungsregeln wählen. Am Schluß gewinnt dann derjenige, der die höchste Summe über alle Wertungsrunden erreicht hat.

Wieder einmal haben wir ein Spiel entdeckt, welches einfache Regeln hat, sich auch gut als Reisespiel eignet und sehr günstig zu haben ist. Übrigens habe ich mal im Internet gesucht, wo man das Spiel bekommen kann. Unter anderem habe ich es bei der Brettspielecke gesehen. Ich war zwar der Meinung,  dass unsere Freunde das Spiel bei Amazon besorgt haben. Dort konnte ich es jedoch nicht finden. Hier wurde ich auch nur auf den gesponserten Link der Brettspielecke verwiesen.

Wir hatten jedenfalls viel Spaß mit dem Spiel und nehmen es in unsere „Best of“-Spieleauswahl mit auf. Bei Gelegenheit werde ich auch über weitere nette Spiele berichten, die wir regelmäßig spielen.

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