Sony E-Book Reader – Ein Erfahrungsbericht

Seit einigen Wochen besitzt meine Frau den Sony E-Book Reader in der Pocket Edition PRS 300. Schon seit einiger Zeit hatte sie ein Auge auf diese Reader geworfen.

Vor Jahren hatte ich ihr schon einmal ein solches Gerät geschenkt, welches sich damals allerdings nicht durchgesetzt hatte. Vor dem aktuellen Kauf hatten wir gemeinsam geprüft, wie das Angebot an E-Books mittlerweile aussieht.

Die Grundvoraussetzung für die Anschaffung war die  Verfügbarkeit von aktuellen Taschenbüchern auch als E-Book. Auch der Preis sollte sich in dieser  Region befinden.

Nach positiver Prüfung war die Entscheidung schnell gefallen, einen Reader zu kaufen. Nun kam die Frage, welches Gerät es denn sein sollte. Hier viel die Entscheidung schnell auf den Sony Reader.

Der Preis war im Rahmen und Sonderfunktionen wie WLAN oder mobiler Buchkauf waren nicht gewünscht. Es sollte ein Reader nur zum Lesen sein. Außerdem sind Größe und Gewicht bei dem Reader sehr angenehm.

Die Installation der Software

Die Installation soll ja eigentlich sehr einfach sein. Schaut man sich das Handbuch an, so hofft man dies auch. Denn das Handbuch verdient den Namen eigentlich nicht wirklich.

Auch ich war zunächst von einer einfachen Installation ausgegangen. Jedoch gab es direkt ein paar kleinere „Probleme“. Zum Teil lag es wahrscheinlich auch daran, dass ich die Anweisungen innerhalb des Programms nicht gelesen hatte.

Nach der Installation der Reader Software, waren wir zunächst der Meinung, dass die eingebundenen Shops stärker integriert sind. Aber hier gibt es nur die Links zu den Shops.

Eines unsere Probleme zeigte sich auch beim ersten Kauf eines Buchs im Online Shop eines Buchhändlers. Die Frage war, wie man denn nun ein Buch aus diesem Shop in den Reader bekommt.

Zunächst war ich der Meinung, dass dies durch einfaches herunter laden geschieht. Irgendwie klappte das aber nicht. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das Buch nicht zu speichern, sondern zu öffnen. Siehe da, das Buch wurde in den Reader übernommen.

Ein weiteres Problem hatte sich während der ersten Versuche der Installation gezeigt. Irgendwo fand ich dann den Hinweis, dass man noch eine Software von Adobe installieren muss. Erst dann lassen sich scheinbar DRM-geschützte Bücher auf den Reader übertragen.

Irgendwann funktionierte dann alles. Meiner Meinung nach würde hier ein deutlich bessere Anleitung helfen. So wird in keiner Weise erläutert, wie denn ein Kauf von Online Bücher grundsätzlich funktioniert.

Der Kauf von Büchern

Nachdem wir nun heraus bekommen hatten, wie man die Bücher aus einem Online Shop in den Reader bekommt, ist der Kauf recht einfach.

Nachdem der Reader an dem Gerät angeschlossen ist, werden die Bücher ohne weitere Probleme mit dem Reader synchronisiert.

Mit dem Sony E-Book Reader lassen sich die wichtigsten Formate lesen. So können auch PDF-Dokumente verarbeitet werden. Beim Kauf des Readers haben wir auch darauf geachtet, dass das ePub-Format unterstützt wird.

Das Lesen von E-Books

E-Books lassen sich in der Tat fast so gut lesen, wie Taschenbücher. Der Reader ist sogar meist handlicher als die entsprechende Taschenbuchausgabe. Allerdings entspricht eine Taschenbuchseite bei der Pocket Edition nicht ganz der angezeigten Seite.

[ad#Sony Reader]Die Schrift kann in drei verschiedenen Größen dargestellt werden. Wenn die Umgebung etwas dunkler ist, verwendet meine Frau gerne die größte Schrift. Wahrscheinlich liegt dies aber auch daran, dass sie ihre Lesebrille so ungern nutzt. Ich komme mit der normalen Schriftgröße eigentlich gut klar.

Einen kleinen Kritikpunkt hat meine Frau jedoch bei der Bedienung. Zum Weiterblättern wird der mittlere „Ring“ verwendet. Vorteilhafter wäre hier eine Schalter-Position auf der rechten Seite des Readers. Linkshänder würde diese Position aber wahrscheinlich nicht gefallen, weswegen sich Sony wahrscheinlich für die mittlere Position entschieden hat.

Fazit

Meine Frau ist ganz begeistert von dem Reader und nutzt ihn nun fast ausschließlich zum Lesen. Einen kleinen Nachteil hat das Ganze auch. Hatte sie bisher ihre ausgelesenen Bücher in der Verwandschaft verliehen, funktioniert das im Moment nicht mehr.

Selbst wenn derjenige auch einen Reader hat, funktioniert das wohl nur eingeschränkt. Ich bin mir hier zwar nicht ganz sicher, aber der DRM-Schutz dürfte eine entsprechende Verteilung verhindern.

Ein Problem, mit dem meine Frau im Moment kämpft, hat gar nichts mit dem Reader zu tun, sondern mit den Infos in den Shops. Grundsätzlich liest meine Frau keine Bücher, die weniger als ca. 300 Seiten haben. Die Angabe der Seitenzahl fehlt aber meist bei den E-Books. Dadurch muss sie sich die Infos immer erst zusammen suchen.

Ein weiteres Manko ist das Aufladen des Akkus. Dem Gerät liegt nur ein USB-Kabel bei. Das Laden des Akkus kann also nur über den Computer erfolgen. Die Folge Aufladung dauert etwa 3-4 Stunden.

Bisher mussten wir den Reader nur einmal laden. Wie lange genau der Akku hält, konnte daher nicht getestet werden. Er soll etwa 6.500 Seiten ausreichen. Damit dürfte man zahlreiche Bücher lesen, bis der Akku lehr ist.

Leider lässt sich das Gerät während es mit dem Computer verbunden ist, nicht verwenden. Die Ladezeiten sollten also entsprechend geplant werden. Ein Ladegerät, für das es einen zusätzlichen Anschluss gibt, kann man extra erwerben. Bei dem Preis des Readers von 199,-€ hätte man das Ladegerät eigentlich gut beifügen können.

Fest steht, das meine Frau den Kauf nicht bereut und schon etliche Bücher gelesen hat. Wer einen Reader nur zum Lesen von Büchern sucht und Zusatzfunktionen wie Markieren, Zeichnen, MP3 Player, Wörterbuch usw. nicht benötigt, ist mit der Pocket Edition von Sony ganz gut bedient.

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